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Lamm im Tontopf

Wir brauchen:

ein Kilo mageres Lammfleisch (Lamm, und nicht irgendeinen alten Hammel, es kann aber auch ein schönes Stück Rind oder Kalb sein)
drei bis vier Zwiebeln
fünf gevierteilte Kartoffeln
ein Bund Petersilie
zwei Bund Lauchzwiebeln
ein Bund Dill (nicht unbedingt notwendig)
sechs süße Pepperoni in Ringen (wer's scharf mag, kann auch andere nehmen...)
drei bis fünf Knoblauchzehen
drei bis fünf Tomaten
eine große, rote Paprika (in Streifen)
Butter, Salz, Pfeffer, Thymian und
zwei Eßlöffel Tomatenmark

Das kleingeschnittene Fleisch wird im normalen Topf kräftig angebraten, gewürzt und dann samt Flüssigkeit mit den Gemüsen schichtweise (mit den Zwiebeln beginnen) in den Ton- oder gewässerten Römertopf angehäuft. Kräuter dazwischenstreuen, Tomatenmarkt mit einem kleinen Glas Wasser vermischen und am Schluß darübergießen. Kräftig Salz und Pfeffer beim Schichten dazwischengeben. Mit Deckel oder Stanniolpapier abdecken und gut eineinhalb Stunden im vorgeheizten Ofen garen lassen (200 Grad).

Und wenn man keinen Ofen hat? Dann brät man das Fleisch an, gibt Tomatenmark, Knoblauch und die Zwiebeln dazu (eine Möhre kann auch nicht schaden), löscht mit ein wenig Brühe ab, gibt das Gemüse dazu (Lauchzwiebeln in Stücken, Paprika, Pepperoni, Kartoffeln, Tomaten und Kräuter). Eine Stunde köcheln lassen - und mmh...

Natürlich kann man das ganze auch mit verschiedenen Gemüsen machen. Man kann sogar mit dem Fleisch, Tomaten, Paprika und Gewürzen ein gutes Gulasch oder Ragout zubereiten. Nach dem Anbraten kurz mit Rotwein ablöschen (ein Glas dürfte genügen, das zweite ist an dieser Stelle für den Koch), einkochen lassen (jetzt muß der zerdrückte Knoblauch hinein!), mit Brühe auffüllen, einen Kräuterstrauß zugeben (Thymian, Oregano, Lorbeerblatt, Basilikum...) und etwa eineinhalb Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen. Alles ganz einfach!

Wer es noch hochkarätiger haben möchte, verzichtet auf den Paprika und gibt im Laufe des Einkochprozesses die Stiele von 250 Gramm Champignons hinzu. Die Köpfe werden am Ende scharf angebraten und dem Ragout dann beigegeben. Ebenso verfährt man mit kleinen Perlzwiebeln, die zuerst in Butter geschmort und dann zugegeben werden. Das ganze noch 15 Minuten zusammen köcheln lassen...