Für den Salat und die Nachspeise haben wir uns
etwas Außergewöhnliches ausgedacht - doch der Reihe nach. Für einen
Selleriesalat benötigen wir:
einen großen Kopf Sellerie
fünf bis sechs kleine
Joghurt
jeweils einen halben Bund Schnittlauch, Petersilie und
Dill
eine Mokkatasse Öl
eine Mokkatasse Essig
zwei
Knoblauchzehen
ein Eßlöffel Minze
Salz und Pfeffer
Den großen Kopf Sellerie putzen wir, um ihn anschließend in
einer Küchenmaschine zu raspeln. In die Schüssel mit den
Sellerieraspeln schütten wir fünf bis sechs kleine Joghurt,
vermengen das ganze anschließend mit Schnittlauch, Petersilie und
Dill (so etwa jeweils einen halben Bund - oder etwas mehr, je nach
Geschmack). Eine Mokkatasse Öl und eine Mokkatasse (eine Mokkatasse,
keinen englischen Tea-Pott) Essig geben der Masse eine etwas bessere
Konsistenz, zwei zerdrückte Knoblauchzehen und ein Eßlöffel Minze
den unnachahmlichen Geschmack. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Und nun noch etwas ganz "Abartiges":
Irmik Helvasi
Wir benötigen
500 Gramm Grieß
neun Eßlöffel Butter
400 Gramm
Zucker
100 Gramm Pinienkerne und
einen halben Liter Milch
Zucker und Milch werden verrührt, Butter sollte in einem Topf
mit möglichst abgerundetem Boden zerlassen werden (das ist ein
Trick, schon gemerkt?). Nun kommen der Grieß und die Pinienkerne in
den Topf mit der Butter, wo sie goldgelb gedünstet werden.
Anschließend wird die Zuckerlösung dazugegossen. Und jetzt:
Schnell (!!!) und kräftig (!!!!) verrühren. Bei niedrigster Stufe
(runterdrehen bis kurz vor Null) und geschlossenem Deckel etwa 15
Minuten simmern lassen. Vom Herd nehmen, Deckel kurz öffnen und
sofort wieder schließen (das sind so die Tricks der türkischen
Urgroßmütter).
Die Masse einige Minuten ruhen lassen, dann portionieren und
garnieren (ein paar Kerne werden schon noch irgendwo herumliegen).
Kalt essen - gut...